Pro Jahr kommen zwischen 300-400 Personen für verschiedene Behandlungen und/oder zur Unterstützung ins Zentrum. Behandlungen, die von einer Beratung bis zum Aufenthalt im OZO reichen können.
Bisher waren die meisten Patienten im Alter von 4 bis 24 Jahren.
Heute bietet das Zentrum auch erwachsenen Patienten Rehabilitationsleistungen nach Schlaganfällen oder orthopädischen und rheumatischen Erkrankungen.
Die Hauptursachen für die junger Patienten reichen von Unfällen bis hin zu Knocheninfektionen, Rachitis, zerebraler Lähmung und angeborenen Fehlbildungen wie Klumpfüssen.
Die Kinderlähmung, welche früher eine wichtige Ursache darstellte, ist heute dank der Impfung eine Seltenheit geworden.
Die meisten Behandlungen werden im Zentrum durchgeführt, aber je nach Bedarf organisiert das orthopädische Zentrum Untersuchungen und Behandlungen bei Spezialisten in der Hauptstadt Yaoundé. Diese Behandlungen sind hauptsächlich orthopädische Operationen. Die Rehabilitation der Operierten erfolgt dann wieder im OZO.
Neben der medizinischen und körperlichen Rehabilitation bietet das Zentrum auch eine Grundausbildung für stationäre Kinder an. Es bietet auch Informationen und Schulungen für Familien mit einem behinderten Kind, um die tägliche Betreuung zu verbessern.
Es unterstützt und begleitet besondere Aus-, Fort- oder Weiterbildungsprojekte für Jugendliche und Erwachsene.
Das Zentrum hat weiterhin Kontakt zu den Patienten, die im Zentrum betreut wurden.
Abteilungen des Zentrums OZO
Das Zentrum besteht aus fünf Abteilungen:
- Medizinisches Ambulatorium und stationäre medizinische Betreuung
- Physiotherapie/Rehabilitation ambulant und stationär
- Eine Werkstatt für Hilfsmittelherstellung und Reparaturen (Prothesen, Orthesen, Rollstühlen, Krücken)
- Ein Dienst für soziale Angelegenheiten und Transporte in die Hauptstadt bei Bedarf und Spezialarztbehandlungen
- Administration
Mitarbeiter
Diese Dienste werden von acht Personen erbracht:
- Dr. Engelbert Manga: Arzt und Direktor des Zentrums
- Roger Krebser: Geschäftsführer
- 2 Physiotherapeuten
- 1 Orthopädietechniker
- 1 Sozialarbeiter (verantwortlich für Material und Sozialhilfe)
- 1 Fahrer/Concierge
- 1 Person für der Sicherheitsdienst
Junge Menschen, die im Krankenhaus sind, und Eltern von Kindern, die im Krankenhaus behandelt werden, nehmen an der Arbeit des OZO teil.
Beispielsweise bereitet ein Elternteil eines stationär aufgenommenen Kindes die Mahlzeiten für alle Kinder im Zentrum zu und schläft Nachts bei den Kindern.
Kosten
Die Kosten für den Betrieb des Zentrums belaufen sich auf ca. 50 000 CHF pro Jahr.
Hinzu kommt ein veranschlagtes Budget für besondere Projekte (Durchschnitt der letzten drei Jahre) um ca. 15 000 CHF. Diese Projekte können von einer speziellen chirurgischen Behandlung, einer Dauermedikation für Epileptiker oder psyschich Kranken, bis hin zu Startfinanzierungen für kleine Unternehmen, Ausbildungen oder sogar Schulgeld reichen.


